Akupunktur

Die Akupunktur ist eine mehr als 4000 Jahre alte Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin und hat ihre Wurzeln in der chinesischen Philosophie.
Österreichischen Ärzten ist es zu verdanken, dass die Behandlungsmethode vor ca. 50 Jahren in Europa eingeführt wurde.

Ziel der Akupunktur ist es eine Harmonie von Yin und Yang durch Einstich von dünnen Einmalnadeln an den bestimmten Punkten auf genau definierten Meridianen herzustellen, das heißt Akupunktur ist Regulationstherapie, sie sollte meiner Meinung nach auch nicht als Alternativmethode gesehen werden, sondern bildet ein zusätzliches Behandlungsangebot in unserer heutigen modernen Medizin.
Durch den Einstich von Nadeln kommt es zu verschiedenen Wirkungen:
Entspannung an der Muskulatur, Schmerzhemmmung an verschiedenen Reflexbahnen im Gehirn durch Überträgersubstanzen in den Nervenzellen, Verbesserung der Durchblutung durch Gefäßerweiterung, Steigerung der Immunabwehr etc.
Daraus ergeben sich eine Reihe von Indikationen, die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Akupunktur bei mehr als 100 Indikationen. Die wichtigsten davon sind:
Kopfschmerzen und Migräne, Erkrankungen der Wirbelsäule, (Kreuzschmerzen) Bandscheibenvorfälle, Arthrosen von Gelenken, Tennisellbogen, Trigeminusneuralgie, unterstützend bei Gesichtsnervlähmungen, chronischen Nasennebenhöhlenentzüdungen, bei Gürtelrose, Allergie etc.;
nicht unerwähnt sollte auch ein guter Effekt bei der Raucherentwöhnung sowie in der Geburtsvorbereitung bleiben.

Die Akupunkturnadeln sind dünner als Injektionsnadeln und erreichen nur ein Dicke von einem halben Millimeter, verursachen daher auch kaum Schmerzen und werden auch von Kindern sehr gut toleriert.

Sollte eine starke Angst vor Nadeln bestehen, kann auf den Akupunktlaser ausgewichen werden.

Schwerwiegende Nebenwirkungen gibt es bei der Akupunktur nicht.

 

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