Manualtherapie

Der Begriff Chirotherapie (=  Manualtherapie)  kommt aus dem Griechischen und bedeutet: "etwas mit den Händen machen", und beschreibt damit schon die Haupttätigkeit des Chirotherapeuten, sie wird mit einem anderen Namen auch "Manuelle Medizin" bezeichnet.

Ziel der Behandlungsmethode ist es, reversible funktionelle Störungen von Wirbelsäule oder Gelenken mit Handgriffen zu beheben.

Die häufigsten Störungen sind Blockierungen an der Wirbelsäule, wobei es zu funktionellen Bewegungseinschränkungen im entsprechenden Abschnitt der Wirbelsäule kommt.

Durch gezielte Mobilisation und/oder Manipulation am entsprechenden Gelenk kann die normale Beweglichkeit wieder hergestellt werden. Diese Therapie umfasst natürlich auch die Muskulatur, die Sehnen und die Muskelhüllen (Fascien).

Chirotherapeutisch tätige Ärzte haben in Österreich eine spezielle postpromotionelle Ausbildung durchzuführen, die sie mit dem Diplom für Manuelle Medizin der Österreichischen Ärztekammer abschließen, selbstverständlich ist auch eine laufende Weiterbildung erforderlich.

In Oberösterreich wird die Chirotherapie nur von der OÖ Gebietskrankenkasse bezahlt, selbstverständlich können Mitglieder anderer Krankenkassen die Behandlung privat in Anspruch nehmen.

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